Das Leben ist kurz
‘Das Leben ist kurz, geniess es, man weiss nie, wann es vorbei ist’.
Wer hat das noch nicht gehoert? Man verdraengt es immer wieder gerne. Ich jedenfalls.
Vor allem, wenn ‘Du musst’ darin vorkommt. Muessen (ich mag das Wort nicht) muss ich irgendwann mal sterben. Womit wir wieder beim Thema waeren.
Mensch wird meisstens dann an die Zeitspanne des Lebens erinnert, wenn jemand nicht mehr da ist. Weg. Puff. Ausgeloescht.
Dann setzt sich unser Gedankenaparat in Bewegung. Aber meisst holt uns der Alltag schnell wieder ein und das verdraengen funktioniert wieder.
Irgendwann kommen viele an den Punkt und fragen sich ‘Wozu ist das alles gut? Was soll ich hier?’ Eine Frage, die wohl schon seit der ‘Evolution’ (wie auch immer sich die dargestellt hat) besteht.
Antworten haben wir darauf noch keine gefunden. Oder? Gibt es Antworten und wir wollen sie nur nicht hoeren? Oder koennen / wollen sie nicht verstehen, weil unser achso moderner Verstand sie nicht einzuordnen weiss.
Es gab mal Zeiten, da habe ich an Wiedergeburt geglaubt. Heute weiss ich nicht mehr, was ich glaube.
Ich weiss, dass mir die Nature fehlt, zum denken, zum entspannen. Das Land hier (oder eher die Leute – einige viele davon) saugt Energie aus mir raus. Nur selten gibt es etwas zurueck. Es ist zu voll von Menschen. Menschen, die das bisschen Schoenheit hier kaputt machen. Zupflastern, zubauen, zudroehnen, zumuellen. Ohne Respekt. Ohne Ruecksicht.
Es macht das Denken schwer. Das finden von verborgenen Dingen, das / den Glauben an den Sinn.
Andererseits mache ich hier Dinge mit meinen Haenden, auch wenn es nicht oft der Fall ist. Das habe ich ‘daheim’ nicht hinbekommen. Oder ist es einfach eine Phase, die stattfinden wuerde, egal wo ich grade bin?
Wieder so ein Blogeintrag, der nicht viel Sinn macht. Er wollte aber raus, hier isser, und nun fuehl ich mich besser
Mein Pentagram, das ich die Tage gemacht hab, nicht schoen aber meins
Und der Murmeldreamcatcher von vor einer Weile

